Auswilderungsbericht 2013

Auswilderungsbericht des deutsch-polnischen Auswilderungsprojektes 2013

 

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Nachdem das verregnete, kalte Frühjahr anfangs die Zuchterwartungen gebremst hatte, entwickelte es sich dann noch zu einem überaus erfolgreichen Jahr. Von sieben Züchtern konnten 37 Falken vom DFO für das Auswilderungsprojekt zur Verfügung gestellt werden. Dank Slawek Sielicki, Leiter der polnischen Wanderfalkenschutzorganisation,  konnten in diesem Jahr nicht nur Fördergelder der EU, sondern auch von zwei weiteren polnischen Naturschutzinstitutionen ausgewiesen werden, was den Züchtern eine höhere Aufwandsentschädigung als im letzten Jahr bescherte.
Wie aus der nachfolgenden Tabelle ist zu ersehen ist, wurden aus 5 Ländern insgesamt 142 Wanderfalken ausgewildert.

 

Zu den bisherigen vier Auswilderungsplätzen (Barlinek und Milicz-Westpolen, Olsztyn und Włocławek – Zentralpolen), konnte ein weiterer Auswilderungskasten im Naturschutzgebiet Bialawiesza, nur 2 km von der weißrussischen Grenze, aufgestellt werden. Dieser neue, östlichste Auswilderungsplatz bringt uns wieder ein Stück weiter nach Osten. Die Gespräche und Verhandlungen mit Weißrussland laufen bereits und wir hoffen schon bald eine offizielle Zusammenarbeit aufnehmen zu können.


Es wurden insgesamt fünf Transporte organisiert, die mit viel Einsatz und Leidenschaft der ehrenamtlichen Helfer bewältigt werden konnten. Insgesamt wurden fast 11.000 Kilometer zurückgelegt, um 40 Wanderfalken aus Deutschland zu den verschiedenen Auswilderungsplätzen zu bringen. Unser Dank gilt den Züchtern, Fahrern und Helfern, die es überhaupt nur möglich machen so ein Projekt abzuwickeln.


Nach meinem letzen Kenntnisstand wurden vier Jungfalken des letzten Jahres vom Uhu geschlagen und einer vom Habicht, ansonsten sind keine weiteren Ausfälle bekannt. Der im letzen Jahr erstmals besetzte Seeadlerhorst mit Wanderfalken konnte auch in diesem Jahr erneut bestätigt werden und vier Jungfalken zum Ausfliegen bringen.


Ein ausführlicher Bericht wird im Jahrbuch 2013 zu lesen sein.

Elisabeth Leix

 

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