Falknereiausstellung im Europ. Parlament in Brüssel

Eröffnungsempfang der Ausstellung Falknerei: 4000 Jahre einer Jagdkunst am Dienstag, den 6. November 2012 im Europäischen Parlament

 

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Der IAF (Internationaler Verband der Falknerei) und FACE (Zusammenschluss der Verbände für die Jagd und Wildtiererhaltung in der EU) haben diese international ausgerichtete Ausstellung gemeinsam mit der Präsidentin MdEP Véronique Mathieu der Intergruppe des Europäischen Parlaments “Nachhaltige Jagd, Biodiversität, Ländliche Aktivitäten und Wald”, iniziert und ausgerichtet.

Die Ausstellung kann vier Tage lang von EU Abgeordneten besucht werden, um sich über die Falknerei zu informieren. Mit großem Engagement haben Gary Timbrell (Irland), Tony James (England), Veronique Blontrock (Belgien) und Patrizia Cimberio (Italien) in Zusammenarbeit mit weiteren Helfern eine großartige Arbeit geleistet. Mit über 25 Rollups, Büchern und sonstigen Exponaten konnte die Vielfalt der Falknerei von der Jagd, Kultur und Schutzgedanken, sowie der Nachhaltigkeit dargestellt werden.

Die Veranstaltung begann bereits am Nachmittag gegen 16 Uhr vor dem Haupteingang des EU- Parlaments mit tschechischen Jagdhornbläsern und belgischen Falknern, die ihre Falken und Habichte den Politiker und Gästen präsentierten und Fragen zur Falknerei beantworteten.

Im ersten Stock konnte Haubenmacher Jac van Gerven (Niederlande) die Kunst der Haubenherstellung demonstrieren und ein Kurzfilm „Falconry our Intangible Living Heritage“ zeigte einen Überblick der Falknerei als UNESCO-anerkanntes Erbe der Menschheit.

Véronique Mathieu unterstrich bei Ihrer Eröffnungsrede die Wichtigkeit der Jagd und Falknerei in der heutigen Zeit. Angus Middelton, Generalsekretär FACE, dankte Frank Bond für seine Leistungen der letzten 6 Jahre in der IAF. Frank Bond, als offizieller Vertreter der Falknerei, verwies auf die Leistungen der Falkner, die großartige Greifvogelschutzprojekte wie z. B. die Auswilderung von Wanderfalken durchgeführt haben. Unterstützung verdient weiterhin das Baumbrüterprojekt in Polen, das in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Falkenorden durchgeführt wird. Außerdem wurden die Anstrengungen von Österreich und Ungarn für die Anerkennung der Falknerei als immaterielles Kulturerbe hervorgehoben.

MdEP  Bogdan Marcinkiewicz hatte anlässlich der Veranstaltung ein ausschließlich aus Wildfleisch hergestellten Wurstbuffet aufbauen lassen, das vom polnischen Jagdverband gesponsert wurde.

Falknerverbände aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik und den Vereinigte Staaten waren vertreten.

Eine in sich sehr gelungene Ausstellung, die von EU-Parlamentariern noch bis zum 09. November 2012 besucht werden kann.

Elisabeth Leix

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