Erstes Treffen des Rebhuhn-Lenkungskommitees (PARTRIDGE Steering Committee) am 27.6.2017, Göttingen

Als Mitglied der Steering Comittee des North Sea Region Interreg Project Partridge (www.northsearegion.eu/partridge) ist die IAF Teil eines europaweiten Netzwerkes zum Thema Rebhuhn. Bei diesem von der der EU über 4 Jahre (2017-2020) mit 2,4 Mill Euro finanzierten Projekt werden auf 10 Versuchsflächen von je 500 ha der beteiligten Ländern:

England, Schottland, Belgien, Holland und Deutschland

habitatverbessernde Massnahmen (u.a. Blühstreifen, -flächen) auf mindestens 7 % der Ackerflächen durchgeführt und mit Probeflächen verglichen.

Zusätzliche Massnahmen sind unterstützende Fütterungen und erlaubtes Prädatorenmanagment. Die beteiligten Ländern cofinanzieren das Projekt in gleicher Höhe. Am 27.6.2017 fand in Göttingen das erste Treffen der Steering Comittee statt, an dem auch die IAF teilgenommen hat.


Die aus diesem Projekt gewonnen Erkenntnisse sollen nicht nur die gemeinsame Agrarpolitik Europas zu Gunsten von mehr Artenvielfalt beeinflussen, sondern auch die Landwirte und Landesbehörden.
Auf den Versuchsflächen wird bis 2020 ein 30% Anstieg der Artenvielfaltsindikatoren Rebhuhn, Hase und der Feldvögel erwartet.
Die Projektpartner sind davon überzeugt, dass Agrarumweltmassnahmen in Zukunft erfolgreicher sind, wenn


- ein Katalog an geeigneten habitatverbessernden Massnahmen vorhanden und umgesetzt wird,
- die zur Verfügung gestellten Flächen ausreichend gross sind,
- möglichst viele Betroffende, Stakeholders im Umsetzungsprozess eingebunden sind,
- die Massnahmen in der Förderperiode flexibel sind,
- Landwirte regelmäßig beraten werden,
- die Massnahmen auf die Bedürfnisse der Landwirte eingehen.



Weitere Informationen zum Thema Rebhuhn  von der IAF Arbeitsgruppe Biodiversity PERDIX unter: www.perdixnet.org, www.perdix-de.sycl.net und www.perdix-uk.sycl.net.

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