über den DFO

Der Deutsche Falkenorden (DFO) ist weltweit der älteste Falknerverband. Nach einigen Vorbereitungen in den Jahren davor hatten sich  an der Falknerei interessierte Jäger, Ornithologen und Kulturwissenschaftler im Jahre 1921 in Leipzig als "Deutscher Falkenorden" konstituiert, die alte Kunst der Falknerei in Deutschland wieder aufleben zu lassen und durch Aufklärung und Sammeln von Wissen den Greifvogelschutz populär zu machen. Die Bezeichnung »Orden« geht auf den Zeitgeist des Gründungsjahres zurück und wird aus traditionellen Gründen beibehalten. Der Deutsche Falkenorden ist kein elitärer Zirkel, sondern ein gemeinnütziger Verein, der allen offen steht, die seine Ziele, die Förderung und Wahrung der Interessen der Falknerei, den Greifvogelschutz und die Greifvogelkunde unterstützen.

 

Schwerpunkt seiner Arbeit im Greifvogelschutz sind Managementmaßnahmen, vor allem die Auswilderung von Wanderfalken zur Begründung einer neuen Baumbrüterpopulation, ferner die Aufnahme und Rehabilitation von verunfallten und kranken Greifvögeln und die Unterstützung von Forschungsvorhaben im Bereich der Greifvogelmedizin.
Der DFO wurde daher vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit nach § 3 UmwRG als Naturschutzverband anerkannt.

 

Der DFO ist in Landesverbände gegliedert und mit derzeit ca. 1300 Mitgliedern, von denen aber höchstens die Hälfte die Beizjagd praktisch ausübt, der größte Falknerverband in Deutschland.
Der Vorstand gibt jährlich ein Jahrbuch heraus, das Berichte aus der Falknerei, aus der aktuellen Greifvogelforschung, Abhandlungen über aktuelle rechtliche Probleme und vieles mehr enthält. Zusätzlich erhalten die Mitglieder halbjährlich das Mitteilungsblatt „Tinnunculus“, das über aktuelle Geschehnisse und vereinsinterne Vorgänge informiert.
Alle zwei Jahre veranstaltet der DFO eine Falknertagung, die von Gästen aus aller Welt besucht wird.
Einige Landesverbände veranstalten Kurse zur Vorbereitung auf die Falknerprüfung, Auskünfte hierzu erteilen der Vorstand oder die Landesverbandsvorsitzenden.