Neujahrsbeize 2026 - Herausfordernde Neujahrsbeize bei starkem Wind
Traditionsgemäß fand am ersten Samstag im Januar die Neujahrsbeize der Falkner statt – auch in diesem Jahr wieder geprägt von Gemeinschaft, jagdlicher Praxis und leider auch von reichlich Wind. Der starke, teils stürmische Luftzug stellte Mensch und Vogel vor besondere Herausforderungen, tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch.
Gejagt wurde in insgesamt drei Revieren. Eines davon war so weitläufig, dass dort zwei Falknergruppen gleichzeitig beizen konnten. In den Revieren waren also zwei gemischte Gruppen unterwegs, zudem eine eigenständige Gruppe mit Steinadlern sowie eine Gruppe mit Harris Hawks. Ergänzend wurden Krähenjagden aus dem Auto durchgeführt.
Insgesamt nahmen 16 Falkner mit 14 Beizvögeln an der Neujahrsbeize teil. Besonders erfreulich war die Beteiligung des Nachwuchses: knapp zehn Falkneranwärter der Jagdschule Moritzburg des Jagdverbands Dresden e. V. nutzten die Gelegenheit, um praktische Einblicke in die Beizjagd zu gewinnen. Weitere Unterstützung kam vom Deutschen Bogenjagdverband. Sechs Teilnehmer, die sich zeitgleich zu einer Tagung in einem der Reviere aufhielten, halfen als Treiber und unterstützten dabei insbesondere die Steinadler-Gruppe.
Anblick gab es: Hasen, Fasane und Rehe wurden in den Revieren bestätigt und sorgten für spannende Jagdmomente, auch wenn der Wind die Jagd erschwerte. Zur Strecke kamen schließlich drei Rabenkrähen, die im Rahmen der Krähenjagd aus dem Auto gebeizt wurden.
Das Fazit des Tages fiel einhellig aus: eine rundum gelungene Neujahrsbeize mit engagierten Teilnehmern, guter Organisation und bester Kameradschaft – einzig der Wind zeigte sich deutlich zu präsent.
Den traditionellen Ausklang fand der Tag im Restaurant „Zum Pferdestall“ in Rückmarsdorf, wo bei gutem Essen und vielen Gesprächen ein ereignisreicher Jagdtag seinen würdigen Abschluss fand.








