Am 31.10.24 begann für 3 Tage unsere diesjährige Herbsttagung. 14 aktive Falkner, viele Mitglieder mit Angehörigen und Gästen aus Nah und Fern, nahmen teil. Punkt 9 Uhr fand der Beizvogelappell statt. Nach einer Ansprache vom ersten Vorsitzenden Joachim Müller mit Untermahlung von Jagdhornbläsern und Aufteilung der Aktiven starteten die Falkner und Begleitung in die Reviere. Folgende Reviere standen am ersten Tag zur Verfügung: ein Hasenrevier, drei Kaninchenreviere und ein Anwarterrevier. An diesem Tag hatten alle Falkner und Mitgeher einen schönen Jagdtag mit vielen tollen Momenten und erfolgreichen Jagdflügen. Beim abendlichen Streckelegen wurde Felix Hübner zum Beizkönig gekürt. Das anschließende gemütliche Beisammensein ging bis spät in die Nacht. Trotzdem fanden sich am nächsten Jagdtag alle pünktlich zum Beizvogelappell ein. An diesem Tag standen zwei Hasenreviere, ein Kaninchenrevier und ein Anwarterrevier für die Falkner bereit. Die Adler hatten sich an diesem Tag von der aktiven Teilnahme abgemeldet. Also war das Jagdgeschick von Habicht und Harris Hawk auf Hase gefragt. Das taten alle Greife in jedem Revier auch recht überzeugend. Abends wurde Jörg Aufderheide beim Streckelegen zum Jagdkönig gekürt. An diesem Abend fand die Mitgliederversammlung des Landesverbandes statt. Dieser Abend endete in einem gemütlichem Beisammensein. Am letzten Jagdtag standen wieder alle pünktlich beim Beizvogelappell. Am dritten Beiztag rückten die Falkner in drei Kaninchenreviere, ein Hasenrevier und ein Anwarterevier ab. Auch an diesem Tag gab es schöne Momente, mit Verpflegung im Revier statt Atzung aus der Falknertasche, und erfolgreiche Jagdflüge. Nico Linke wurde am letzten Jagdtag bei der Streckelegung zum Beizkönig gekürt. Traditoniell bildete der Grüne Abend mit gemeinsamem Essen und Unterhaltungsprogramm den Abschluß unserer harmonisch erfolgreich verlaufenden Tagung. Alle Teilnehmenden der Tagung und die Pächter der Reviere nahmen an der falknerisch dekorierten Tafel Platz. Es gab einen sehr interessanten Vortrag über Niederwildpflege im Thüringer Becken .Ebenso ein strenges Jagdgericht, zur Aufarbeitung der falknerischen Vergehen, mit viel Gelächter. Die Revierpächter, die uns schon seit vielen Jahren die Treue halten, bekamen anschließen ein kleines Präsent als Dank überreicht. Ein herzliches Dankeschön an alle helfende Hände, die bei Organisation, Aufbau, Verlauf, Verpflegung im Revier, Dekoration, Nachtisch und vieles mehr mit Rat und Tat geholfen haben.
Am 14. Juli 25 trafen sich Mitglieder und Freunde bei Stützerbach zu ihrem jährlichen Familienwandertag. Eingeladen hatte die Familie Schilling. Ziel war ein idyllisches Häuschen in Mitte des Thüringer Waldes. Im Schatten der Bäume war die Tafel aufgebaut und jaglich geschmückt. Das Wildschwein drehte bereit seine Runden am Holzkohlegill- seit den Morgenstunden liebevoll umsorgt und mit Würzmischung bestrichen von Freunden der Familie Schilling. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden begann der Familientag mit Kaffee und Kuchen. Da sich die meisten Mitglieder längere Zeit nicht gesehen hatten, begannen auch gleich die unterhaltsamen Gespräche über Zuchterfolge, Mauserfortschritte und anderen falknerisch relevanten und irrelevanten Themen. Auf Grund des starken Sättigungsgefühl wanderten auch die ein oder anderen Mitglieder mit ihren Hunden zum nahe gelegenen Waldsee. Wieder zurück am Waldhaus standen bereits gekühlte Getränke unterschiedlicher Couleur im Schatten der Bäume. Am frühen Abend wurde unter großem Beifall das Wildschwein kredenzt. Zusammen mit verschiedenen Salaten und Langos ergab dies ein opulentes leckeres Mahl. Gut gesättigt und bei kühlen Getränken wurde bis früh in die Morgenstunden erzählt und gefachsimpelt. Nach einer kurzen Nacht nahm der Familienwandertag mit einem gemeinsamen Frühstück sein Ende. Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön allen Helfern sowie der Familie Schilling.
Es war wieder soweit, ein gut geplanter Wandertag mit den Falknern und Familien des DFO Thüringen, diesmal bei Reiner und Marion Gulyasch, im Eichsfeld. Das Wetter passte und die Stimmung auch! Gewandert wurde wie immer irgendwie nicht, aber sich rege ausgetauscht über die verschiedenen Themen der Beizjagd. Einige Jungfalknerinnen der letzten Prüfungen waren dabei und der Verband wächst mit netten neuen Leuten. Es standen verschiedene Autos mit Aufbauten zum Übernachten rund um den Hof von Familie Gulyasch in Stöckey. Alle wurden befachsimpelt und für die Nacht gut befunden. Es gab ein hervorragendes Essen, vielen Dank an Marion und Reiner für das tolle Büffet und an Familie Pistor für die Grillerei. Den Rest erzählen die Bilder.